Klassische Massage

Die klassische Massage, eine Jahrtausende alte Technik, ist die bekannteste und am wei­testen verbreitete Massageform. Die „Kunst der Berührung“ wie die Massage auch genannt wird, gehört zu den Behandlungs­formen, mit denen dem Menschen Kraft und Vi­talität zurückgegeben werden sollen.

Der Hauptzweck der Massage liegt darin, die Harmonie des Organismus durch regulierende Techniken der Berührungen zu bewahren oder wiederherzustellen. Durch die Massagetechnik wird eine direkte körperliche Reaktion ausge­löst. Sie besteht aus vier verschiedenen Tech­niken, die nacheinander durchgeführt werden.

Die klassische Massage dient vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Verspan­nungen der Muskulatur. Sie wird besonders zur besseren Durchblutung, Lockerung, Dehnung und Entkrampfung der Muskulatur eingesetzt.

1. Streichen

Sanfte, leichte Massage parallel zum Verlauf der Muskelfasern. Die Streichbewegung erfolgt meist in Richtung Herzen. Mit dem Streichen nimmt der Masseur Kontakt zu der behandelten Person auf und erspürt Verspannungen und Verhärtungen.

2. Kneten

Beim Kneten werden die Muskeln gegeneinandergeschoben und dabei gedehnt. Das Kneten erfolgtjeweils in beide Verlaufsrichtungen des Muskels. Siedient im Wesentlichen der vermehrten Durchblutungder Muskulatur und dem Lösen von Verspannungen.

3. Reiben

Bei der Reibung macht der Masseur kreisende Bewe­gungen mit dem Daumen und den Fingerkuppen in die Tiefe der Muskulatur. Die Reibungen dienen dazu, fühl­bare, harte Knoten im Muskelgewebe aufzuheben.

4. Klopfen/Klatschen

Durch leichtes Schlagen, Klopfen und Klatschen mit lockerer Hand wird die Durchblutung der Mus­kulatur in der Tiefe gefördert. Gleichzeitig regtdiese Massagetechnik das Nervensystem an.